schon gewusst?


Rehböcke werfen auf natürliche Weise jedes Jahr im gleichen Zeitraum ihren Kopfschmuck ab.

Da diese Gehörne von Natur aus gewachsen sind, ist jeder Artikel ein absolutes Unikat und einzigartig.

Der Rehbock gehört zu der Gattung der „Cerviden“ auch „Trughirsche“ genannt.

 

Diese  werfen jedes Jahr zwischen Oktober und Dezember auf natürliche Weise ihr Gehörn

ab und beginnen unmittelbar mit dem „Schieben“ des neuen Gehörns.

Durch das Wachstum des neuen Gehörns entsteht eine fellartige Schutzschicht auf dem

neu gebildeten Gehörn. Der sogenannte „Bast“ wird zwischen März und Mai „verfegt“.

 

„Der Bock fegt sich den Bast vom Horn“

 

Dieser Vorgang des Verfegens findet an Ästen oder jungen Bäumen statt. Durch das

intensive Reiben des neu gebildeten Gehörns an den Pflanzen bekommt das neue,

meist blasse Gehörn durch die Pflanzensäfte auch seine dunkle und charakteristische Farbe.

Der normale Gehörnaufbau eines Rehbocks beginnt mit dem sogenannten „Knopfer“

danach folgt der „Spießer“ der aus einem beidseitig geraden „Hornspieß“

besteht. Anschließend bildet sich der „Gabler“ und zum Schluss der sogenannte „Sechser“.

Rein nach dem Motto: „in der Jagd gibt es nichts, was es nicht gibt“, können sich

allerdings auch abnorme Gehörne bilden und auch der einjährige Bock bereits

mit einem schweren Sechsergehörn aus dem Holz ziehen. Die Ausbildung und Stärke

des Gehörns sagt also nichts über das Alter des Bockes aus. Diese

Altersschätzung ist über den Zahnabrieb der 32 Zähne am verlässlichsten.

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bietet dir neben einer natürlichen und handgearbeiteten Geschenkidee auch das

Wissen gerne und jederzeit.

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